Klassischer Rasenmäher vs. Mähroboter

Der Gedanke daran, dass sich ein elektronischer Held um den Rasenschnitt kümmert, erscheint durchaus verlockend. Die kleinen Helfer sind jedoch nicht gerade günstig. Wir haben uns die Frage gestellt, ob sich die Anschaffung dennoch lohnt.

Unser Alltag ist schnelllebig und unsere Freizeit damit zu einem kostbaren Gut geworden. Vollkommen verständlich also, dass wir diese Zeit mit Aktivitäten füllen wollen, die uns Spaß machen. Uns allen fallen unzählige Dinge ein, die Spaß machen. Genauso viele Dinge fallen uns aber auch ein, wenn es darum geht, was uns keinen Spaß macht. Rasenmähen zum Beispiel. Ein notwendiges Übel, dass vor allem während der Saison ein- bis zweimal pro Woche notwendig ist. Die Zeit die wir dabei verstreichen lassen, rechnen wir besser nicht zusammen. Allein der Gedanke an die verlorene Zeit lässt die Herzen für den Mähroboter höher schlagen.

Klar, die hohen Anschaffungskosten schrecken erst mal ab, denn immerhin muss man für ein Einstiegsmodell 800 – 1.000 Euro in die Hand nehmen. Diese Modelle sind für Schnitthöhen von maximal 20 Zentimetern und zu mähenden Grasflächen bis ca. 400 bis 500 Quadratmetern vollkommen ausreichend. Wer mehr Fläche zu mähen hat, benötigt ein Modell mit einem stärkeren Akku, welches um die 2.500 Euro kosten kann.

Auf den ersten Blick sind das Summen, die unwirklich erscheinen. Vergleicht man sie aber mit den laufenden Kosten von Benzin- und Elektrorasenmähern, hat sich die Menge bereits nach einer Saison amortisiert. Außerdem spart ein Mähroboter an mehreren Enden: Dünger oder Stromkosten. Da die kleinen Helden nach dem Mulchprinzip arbeiten, rieseln die feinen Schnittrückstände in die Grasnarben und verrotten dort; es muss weniger gedüngt werden und der Mulch dient als nährstoffreicher Dünger. Laut Stiftung Warentest ist der Stromverbrauch der Mähroboter sehr gering. Die jährlichen Stromkosten liegen knapp unter denen eines herkömmlichen Elektrorasenmähers.

Im Vergleich zum Mähroboter zahlt man für einen klassischen Benzin- oder Elektrorasenmäher zwischen 200 und 300 Euro. Hinzu kommen Kosten für den Stromverbrauch, Düngermittel und Treibstoff, nicht zu vergessen die Wartung und Reinigung. Im Schnitt kann man also von rund 1000 Euro jährlich sprechen. Damit sind sie auf den ersten Blick zwar günstiger, allerdings sind die Folgekosten deutlich höher als beim Mähroboter, denn die liegen beim kleinen Helden bei rund 150 Euro pro Jahr.

Nicht zu vergessen, dass der Mähroboter immer einsatzbereit ist. Er orientiert sich an sogenannten Begrenzungsdrähten die mit Heringen im Boden verankert werden. Sein Weg ist stets ein Weg aus Zufall und Statistik, das heißt, dass er solange gerade ausfährt bis sich ihm ein Hindernis in den Weg stellt.

#Tipp: Unser Spezialist für Mähroboter (Jürgen Keller) berät sie gerne.


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