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Summ, Summ, Summ, Bienchen summ herum


Wussten Sie, dass rund 80% der heimischen Pflanzen von Honigbienen bestäubt werden müssen? Kaum verwunderlich, dass von der Bestäubung durch Honigbienen wichtige landwirtschaftliche Erträge im Pflanzen- und Obstbau abhängen. Unzählige Kulturpflanzenarten sind auf den Blütenbesuch von Insekten angewiesen, denn Wild- und Honigbienen garantieren einen höheren und zugleich sichereren Ertrag. So schaffen Bienen durch die Bestäubung einen unglaublichen Wert: für das Jahr 2005 wird der globale ökonomische Nutzen auf knapp 153 Milliarden Euro geschätzt.

Gleichzeitig tragen Bienen durch ihre Fähigkeit der Bestäubungsleistung aber auch maßgeblich zum Erhalt der biologischen Vielfalt bei. Durch den Erhalt und die Erneuerung der Blütepflanzen und durch den Ansatz von Wild- und Kulturpflanzen bleibt die Nahrungsgrundlage vieler Tierarten bestehen.

Erschreckend, wenn man bedenkt, dass 50% der Wildbienen vom Aussterben bedroht sind. Rückstände von Pflanzenschutzmitteln und Bakterien, Viren oder andere Parasiten erschweren das Leben der fleißigen Helfer.

Aufgrund ihrer biologischen Bedeutung werden Bienen durch das Bundesnaturschutzgesetz und die Bundesartenschutzverordnung besonders geschützt. Auch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft setzt sich zur Verbesserung der Lebensbedingungen von Bienen ein. So sollen beispielsweise Ackerflächen langfristig in Dauergrünland umgewandelt werden.

#Tipp: Anstelle Enten mit altem Brot zu füttern legen Sie lieber einen blütenreichen Garten mit bienenfreundlichen Pflanzen an und tragen somit zum Erhalt der Wildbienen bei. Sie haben schon bienenfreundliche Pflanzen bei sich daheim? Dann registrieren Sie sich jetzt auf folgender Website: https://www.bienenfuettern.de


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